Meine Antwort aus den bisherigen Erfahrungen ist eindeutig … JA!

Der VERGLEICH:

Seit Anfang des Jahres begleite ich zwei österreichische Bundesligateams im Bereich Mentalcoaching & Teamentwicklung.

Ein wesentlicher Aspekt dabei ist, dass es sich einerseits um ein Frauenteam (SG Austria Wien/USC Landhaus) und andererseits um ein Männerteam (SV Horn) handelt … wobei die Männer durchwegs als Profis dem runden Leder nachjagen, während die Frauen alle nebenbei noch schulisch oder beruflich im Einsatz sind.

Meine bisherigen Erfahrungen mit Fußballteams machte ich ausschließlich im Männerbereich, wobei sich hier zeigte, dass es vielen Spielern offensichtlich noch schwerfällt, sich ernsthaft und bereitwillig auf diesen Bereich des mentalen Trainings einzulassen.

Vielleicht ist es das männliche Selbstbild, die männliche Sozialisation, schlechte Erfahrungen damit, oder das fehlende Wissen über den möglichen Nutzen von Mentalcoaching, die Angst und Sorge über persönliche und teilweise emotionale Dinge zu reden, oder auch eine falsche Herangehensweise vieler Sportpsychologen und Mentaltrainer.

Wie auch immer …

Festzuhalten ist, dass ich aufgrund meiner ersten Eindrücke und Erfahrungen sagen kann, dass ich bezüglich der Bereitschaft und Offenheit dem Thema gegenüber einen wesentlichen Unterschied feststelle.

Die Spielerinnen des Bundesligisten, die bislang nicht nur positive Erfahrungen mit Mentalcoaching gemacht haben, begegnen mir unglaublich offen und bereit, sich auf die Sache einzulassen.

Ich habe den Eindruck, dass es mittlerweile gelungen ist, viele der Spielerinnen für das Thema und die Sache zu gewinnen, ich sehe, mit welcher Bereitschaft, Lust und Offenheit sie die Angebote annehmen und den Willen zeigen, sich neben dem technisch/taktischen und physischen Bereich auch noch mental verbessern und weiterentwickeln zu wollen.

Vielleicht ist es meine Art und Weise, an die Sache heranzugehen … nicht sofort inhaltlich reinzugehen, mich als „Besserwisser“ vorne hinzustellen, mir zunächst über einen geduldigen Beziehungsaufbau einen “realen“ Überblick zu verschaffen … viel zu beobachten, ein ernsthaftes Interesse zu zeigen und eine Neugier zu wecken … „I don’t know?“ … meine Herangehensweise bei den Männern ist und war keine großartig andere …

Klar ist, auch die Spieler des 2. Ligavereins aus dem Waldviertel sind alles feine Jungs, die mich herzlich aufgenommen haben. Alle ziehen mit wenn es um die Umsetzung der Teamziele geht. Jedoch wurde das individuelle Angebot und die Chance, sich auch einzeln und persönlich mental zu verbessern und zu stärken bis auf wenige Ausnahmen bislang nicht genutzt.

Das ist okay und ich glaube nach wie vor daran, dass dies ein Prozess ist, der noch nicht zu Ende geführt ist …


In der Arbeit mit dem SV Horn konzentrieren sich die Inhalte bislang auf die Unterstützung des Trainerteams in der Planung und Umsetzung einzelner Teamentwicklungsmaßnahmen, sowie auf die Inputs und das Feedback im „Coach the Coach“, das vom Cheftrainer intensiv genutzt wird.

Beide Aufgaben machen in jedem Fall großen Spaß und erzielen auf unterschiedlichen Ebenen ihre positive Wirkung.

Mein RESÜMEE:

Auf der individuellen Ebene haben die Fußballerinnen (mehr als ihre männlichen Kollegen) erkannt, diesen wichtigen Bereich zur mentalen Stärkung und Entwicklung für sich als Chance zu nutzen!

Mentalcoaching & Teamentwicklung im Fußball ist wichtig und hat eine positive Wirkung!“


INFOS + KONTAKT:

Klaus Kroboth – Persönlichkeits & Teamentwicklung – Be Unique

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