JA ICH WILL

Und dabei geht es nicht um ein Ja zur großen Liebe und zur Hochzeit!

Es ist ein JA zu DIR und einem Investement in dich selbst. Das ist der erste wichtige Schritt zur Verbesserung und Weiterentwicklung? Triff eine klare Entscheidung für dich!

Du hast immer die Wahl. Entweder du machst so weiter wie bisher und belässt alles so wie es ist, oder du triffst die Entscheidung, manche Dinge konsequenter und ehrlicher anzugehen um deine persönliche Entwicklung voranzutreiben!

Das ist der erste und wichtigste Schritt. Hast du das mit echter Überzeugung getan, dann mach dir klar, dass dies nicht immer einfach und bequem wird, sondern dass du deine Komfortzone manchmal verlassen musst, um deine Grenzen und Möglichkeiten zu sehen und zu erkennen.

Romina Bell, FK Austria Wien

Beispiel aus der praktischen Arbeit aus dem Fußball

Kurz und komprimiert zusammengefasst:

Ausgangssituation

Eine SpielerIn, mit der ich nun seit einiger Zeit arbeite, bringt unglaublich viel Potenzial mit, hat in vielen Bereichen hervorragende Anlagen, um eine wirklich gute SpielerIn zu werden.

Im Umfeld gilt sie jedoch als etwas „träge“, es wirkt so, als wähle sie oft den einfachen und scheinbar bequemen Weg. In der Einschätzung anderer soll es ihr an der inneren Motivation mangeln, konsequent und hart an sich zu arbeiten.

Doch, stimmt denn das alles wirklich?

Erste Schritte

Wenn ja, wie kann es dieser SpielerIn gelingen, dieses Fremdbild zurecht zu rücken und für sich die richtigen Antworten darauf zu finden ihr Potenzial voll zu entfalten?

Der erste Schritt ist zunächst mal ein Angebot in ihre Richtung zu setzen, ihren Blick darauf zu richten, sich mit all diesen Einschätzungen und Bewertungen, ihrer persönlichen Geschichte auseinanderzusetzen und letztendlich auch tatsächlich auseinander setzen zu WOLLEN!

Dazu braucht es jedoch die Bereitschaft und den Mut für ein erstes Gespräch, entweder ein von der SpielerIn selbst initiertes (was selten der Fall ist), oder eben auch ein, oder manchmal auch mehrere Angebote und Einladungen meinerseits.

Kommt tatsächlich ein Gespräch zustande, von wem auch immer ausgehend, beginnt der wichtigste Part der gemeinsamen Arbeit. Der Aufbau einer ehrlichen, offenen und auch tragfähigen (Arbeits)-Beziehung.

Stimmt die gegenseitige „Chemie“ und der SpielerIn kann glaubhaft vermittelt werden, mit ihr gemeinsam ihr ganzes Potenzial auszugraben, all das, was sie oder auch andere vielleicht noch gar nicht sehen.

Um ihr dieses Gefühl zu vermitteln braucht es ehrliches Interesse an ihrer Person und letztendlich den Glauben und das Vertrauen in sich selbst und den Coach.

Gibt es dazu für beide Seiten ein positives Gefühl, ein JA und konnte die Neugier und das Interesse geweckt werden, ist das die Basis aller nun folgenden Schritte zur gemeinsamen Arbeit.

Katharina Aufhauser, FK Austria Frauen

Es ist ein Prozess …

In der Folge geht’s darum, die Themen und Bereiche klar zu definieren, an denen die SpielerIn neben der täglichen athletischen und technisch/taktischen Arbeit am Platz intensiv arbeiten möchte.

Zu Beginn liegt der Fokus darauf, sich gegenseitig kennenzulernen, Vertrauen zu geben und aufzubauen. Danach in kleinen Schritten die persönliche Geschichte zu reflektieren, all das zu erkennen, was die SpielerIn zu jender Person gemacht hat, die sie heute ist, all das, was sie innerlich antreibt oder vielleicht auch noch hemmt.

Gemeinsam wird der Blick auf ihre ihre Stärken gerichtet, diese erkannt und sich immer wieder bewusst gemacht. So kann es gelingen Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen step by step aufzubauen und als Coach auch da zu sein, wenn Momente auftauchen, in denen es vielleicht auch wieder ein paar Schritte rückwärts geht.

Die ganze Arbeit ist ein ständiger Prozess, in dem es ganz wichtig ist langsam in die Selbstwirksamkeit zu kommen.

Das heißt, zu sehen, dass das was ich erarbeite und mache eine positive Wirkung zeigt und ich diejenige bin, die das mit meinem Verhalten und meinen Aktionen mit beeinflussen kann. Zusätzlich werden immer wieder Aufgaben gestellt, die mit Erfolgserlebnissen verbunden sind. Dabei regelmäßig Feedback zu geben, sowohl über Dinge die bereits gut funktionieren und positiv wirken, als auch über Dinge, die noch nicht so klappen und woran es in kleinen Schritten weiter zu arbeiten gilt.

Ergebnisse

In diesem Fall ist es gelungen die SpielerIn zu erreichen und den richtigen Schalter zu betätigen. Aber noch wichtiger, der SpielerIn selbst ist es gelungen, sich trotz Unsicherheiten der Herausforderung zu stellen und die Komfortzone ab und zu auch zu verlassen.

Aktuell merkt sie, aber auch andere im Umfeld, dass ihre Arbeit und ihr Verhalten große Wirkung zeigen und ihr Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen und dadurch auch ihre Leistungen positiv beeinflussen und verbessern … nun gilt es demütig und konsequent dran zu bleiben und sich nicht auf dem was bisher geschafft wurde auszuruhen!

Stella Gamper, FK Austria Frauen, ÖFB U17 Nationalteam

Infos + Kontakt:

Klaus Kroboth – Persönlichkeits & Teamentwicklung – Be Unique

+43 664 125 64 42 / office@klaus-kroboth.com

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