I sog glei i wor‘s ned

Dieser Kultspruch aus dem österreichischen Film Muttertag ist wohl sehr vielen von uns ein Begriff.

Das Thema Selbstverantwortung ist nicht nur in der Politik, sondern auch in unterschiedlichen Facetten in anderen Bereichen, so auch im Sport und im Fußball ein Dauerbrenner.

Was tun wenn das „Werkl“ grad nicht so läuft wie sich das alle wünschen?

Wer ist Schuld?

Was gilt es nun zu tun?

Rauswürfe? … Neustart? … doch noch eine Chance?

Sich bei der eigenen Nase nehmen

Zumeist in jenen Momenten wo es gerade nicht so läuft werden viele von uns dazu verleitet die möglichen Gründe und die Schuld in den äußeren Umständen oder bei anderen Personen zu suchen. Im Fußballgeschäft ist das in vielen Fällen dann oft die Arbeit des Trainers oder der sportlichen Führung. In den seltensten Fällen sind es die SpielerInnen, die mit den Letzt-Konsequenzen von Erfolglosigkeit zu kämpfen haben.

Aber was kann ich als Beteiligte(r) in jenen Momenten der Unzufriedenheit tun, um aus solchen schwierigen Situationen mit Frust und Erfolglosigkeit wieder heraus zu kommen und im Idealfall sogar gestärkt hervorzutreten?

Der naheliegende aber oft schwierigste Teil ist jener, sich zunächst mal selbst bei der eigenen Nase zu nehmen und seine Handlungen und Taten zu hinterfragen. Was habe ich für meinen Teil an der aktuellen Situation beigetragen und was kann ich jetzt und auch künftig dazu beitragen hier auch gemeinsam wieder rauszukommen.

Der einfachere Weg ist es, einen Schuldigen ausfindig zu machen oder gerne die äußeren Umstände als „Ausrede“ heranzuziehen.

Es funktioniert nur gemeinsam

Meine Erfahrungen sagen mir, der Turnaround die Lage und die Stimmung wieder in eine positive Richtung zu kippen kann nur bei jedem und jeder Selbst und schlussendlich gemeinsam gelingen.

Jede Einzelne, jeder Einzelner hat in dieser Phase ihren/seinen persönlichen Beitrag zu leisten.

Das sind als Erstes die SpielerInnen selbst, die hinterfragen und reflektieren sollten, mit welchen Verhaltensweisen, kleinen Veränderungen oder Signalen sie nun ihren positiven Beitrag zur Verbesserung leisten können. Wo kann ich in der Qualität meiner täglichen Arbeit noch zulegen, konzentrierter, engagierter und konsequenter agieren?

Gefragt ist natürlich der Trainer und sein Staff. Wie kann ich als Trainer dem Team wieder Stabilität, Sicherheit und Zuversicht vermitteln? Als Trainer(team) habe ich meine Arbeit, meine Überzeugungen und meine Haltung zu reflektieren und letztendlich mit einem klaren Plan und Überzeugung zu vertreten.

Und zu guter Letzt hat natürlich die sportliche Führung nach Abwägung aller Ergebnisse die notwendigen Entscheidungen im Sinne des Vereins und des Teams zu treffen.

Klar ist, es gibt selten einen Schuldigen und es braucht ganz viel Courage und Mumm für sich und sein Handeln Verantwortung zu übernehmen und das auch mit klaren Taten zu bestätigen.

Infos + Kontakt:

Klaus Kroboth – Persönlichkeits & Teamentwicklung

+43 664 125 64 42 / office@klaus-kroboth.com

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